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Wintergeschichten-Bildergeschichten |
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Mein Schneepferd

W
ir haben Winter, draußen liegt heute richtig guter Pappschnee. Ich habe
mir gedacht, ich baue mal was ganz Besonderes . . . nicht immer einen
Schneemann oder eine Schneefrau, nein . . . heute bauen wir mal ein
Schneepferd.
Lacht nicht, ich zeige euch wie's geht. |
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Als
erstes muss man wie bei einem Schneemann, zwei große Schneekugeln rollen.
Je größer die Schneekugeln sind, um so größer und
höher wird der Rücken des Pferdes.

Manchmal
wird's ganz schön anstregend, vielleicht kann euch ja ein Freund oder eine
Freundin, ein Bruder oder eine Schwester oder aber Mama oder Papa mal ein wenig
unter die Arme greifen. Zusammen macht das eh' mehr Spaß. Mir half meine
große Schwester.

Meine
zweite große Schneekugel fiel leider immer wieder auseinander, darum habe
ich dann zwei weitere kleine Kugeln gerollt und sie neben der ersten
plaziert.
Ihr
fragt euch was das denn hier sein soll? Ganz einfach wir hatten genug für
den Vormittag. Jetzt machen wir mal 'ne Mittagspause und essen was Leck'res.
Wir sind gleich wieder da, dann geht's weiter.
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Ach,
da seid ihr ja wieder. Essen war gut und nun haben wir uns auch frisch
gestärkt daran gemacht, um das super duper Schneepferd fertig zu
bekommen. Wie ihr seht, habe ich die Schneekugeln mit Schnee so verbunden,
indem ich die Zwischenräume der Schneekugeln mit ganz viel Schnee
aufgefüllt und mit meinen Händen glattgestichen und in Form gebracht
habe. Dazu schob meine Schwester, mit dem Schneeschieber, den Schnee direkt von
der Wiese zum Pferdebauplatz.

Von
allen Seiten muss man den Pferdekörper glattstreichen und festklopfen,
damit er auch gut hält. Ich will ja später eine große Runde
darauf reiten. Was, ihr glaubt mir nicht? Dann passt mal auf. Und weiter
geht es. Wieder habe ich eine kleine Kugel gerollt und sie dorthin gesetzt, wo
der Hals entstehen soll. Und auch hier wieder die Zwischenräume mit Schnee
gefüllt und glattgestrichen. Jetzt haben wir schon einen Körper mit
Hals.
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Selbstverständlich
muss man das ganze von jeder Seite machen. Ist klar!

So
, hier seht ihr mich mit meiner wichtigsten Schneekugel . . . na, was glaubt
ihr was das wird? Richtig! Das wird der Pferdekopf.

Jetzt
staunt ihr was? Sieht das nicht richtig schnuggelig aus? Habe die Schneekugel
auf den Hals gelegt, und wieder mit Schnee alles glattgestrichen. Meine
Schwester half mir bei den Ohren, die machte sie auch aus zwei kleinen
Schneehäufchen und formte sie direkt auf dem Kopf. Für die
Nüstern nahm sie noch ein wenig Schnee zu meiner Pferdekopfschneekugel
dazu und formte auch diese. Ich habe dann zwei kleine Steine gesucht und sie
ins Gesicht gedrückt, mit Tannenzweiglein die Mähne gestaltet und
auch einige Tannennadeln davon, in die Mundfurche gelegt.

Nun
muss natürlich noch das Hinterteil richtig geklopf und mit einem Schweif
versehen werden.

An
den Hals kann man auch Tannenzweiglein stecken, dann schaut's auch wie ganz
wilde Mähne aus.

Bald
haben wir es ja geschafft. Meiner Schwester frieren fast die Finger ab, bei der
ganzen Fotografiererei, da sie dabei keine Handschuhe tragen
kann.

Was
sagt ihr nun? Ich habe unserer Baukunst vertraut und war ganz mutig, mich auf
unser Schneepferd zu setzen, um eine Rund im Garten zu reiten!

Das
ließ sich meine Schwester auch nicht nehmen und musste sogleich einmal
das Pferd besteigen.

Darf
ich vorstellen? "Schneepfi"! Mein wilder Schneehengst.

Und
nun viel Spaß beim Nachbauen, hoffentlich macht es euch auch so gute
Laune wie meiner Schwester und mir. Nächstes Jahr, lass ich mir wieder
etwas Neues einfallen, mal schauen was, wenn ich's weiß . . . werde ich
es euch dann wieder zeigen.
Bis dahin macht's gut
eure
Celine
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