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Weihnachtsgeschichten - Bildergeschichten |
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Die Weihnachtsbescherung

H
eute abend kommt das Christkind. Viele Kinder auf der Erde sind schon ganz
aufgeregt. Manche wissen gar nicht so recht, wie sie die Zeit bis zum Abend
herumbekommen sollen.
Ähnlich geht es auch den drei Kindern
Dominique, Celine und Manuel aus dem kleinen Dörfchen im Vogelsberg. |
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Hier
in diesem kleinen verschneiten Dorf, wohnen die drei Kinder. Morgens beim
Frühstücken fragt Manuel:" Was wollen wir denn heute machen, damit
die Zeit ganz ganz schnell vergeht, ich bin ja jetzt schon aufgeregt." Celine
antwortet: "Ich habe Lust einen Schneemann zu bauen und du Dominique?" "Ja,
das ist eine gute Idee, einen Schneemann der richtig lustig lacht. "Da mach'
ich auch gerne mit" , ruft Manuel, denn ihr braucht ja einen starken Jungen,
der euch die Schneekugel auf die andere setzt ."

Sie
laufen in den Garten. Hier finden sie genügend Schnee für ihren
Schneemann und machen sich auch gleich an die Arbeit. Manuel und Dominique
fangen an, kleine Schneekugeln im Schnee zu rollen. Nach einer Zeit sind aus
den kleinen Schneekugeln ganz große geworden, die die kleine Celine gar
nicht mehr richtig rollen kann. Sie bemüht sich, doch es klappt nicht.
Da meint sie zu ihren Geschwistern: "Ihr zwei Großen könnt ja
den Schneemann bauen, ich bau' mal lieber ein kleines Schneemannkind, das ist
dann doch nicht so schwer." Die Kinder sind so beschäftigt, dass sie
gar nicht merken, wie die Zeit verrinnt. Mama kommt in den Garten um die
Kinder zum Mittagessen zurufen. Celine stürmt gleich auf sie zu und
ruft ganz begeistert: " Mama guck doch mal . . . hier mein süßes
Schneemannkind an."

Da
schaut Mama auf den Schlitten und bestaunt das kleine Schneemännlein mit
der roten Mütze. Auch Manuel und Dominique haben nun Mama entdeckt und
zeigen ihr ganz stolz ihren lustigen Schneemann.
Oh
Kinder, das habt' ihr aber toll gemacht, der ist euch wirklich gut gelungen.
Jetzt aber rein zum Essen. "Was, schon Mittagszeit ?" meint Dominique und
Manuel erwidert: "Gott sei Dankt, ich hab' Hunger wie ein Bär."
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Draußen
fängt es mächtig an zu schneien. Die Kinder vertreiben sich die Zeit
mit Lesen und Spiele wie "Mensch ärgere dich nicht" . Sie merken auch
jetzt nicht, wie die Zeit vergeht und es schon langsam Abend
wird.

Im
Himmel spricht das Christkind mit seinen Weihnachtsengel. Ihr müsst nun
hinab zur Erde, denn es will wieder Weihnachten werden. Die Engelchen
machen sich auf den Weg, um die Kinder am Heiligabend auch überraschen zu
können.
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Sie
müssen jetzt ganz vorsichtig sein, damit sie von den Kindern nicht gesehen
werden, sonst wäre es ja keine Überraschung mehr.

Sie
, schleichen sich ganz leise an das Haus heran, indem die Kinder wohnen.

Alles
ist ruhig, kein Mensch weit und breit ist zu sehen. Das ist gut so, denn nun
können die Engelchen ungesehen die ganzen Weihnachtsgeschenke vom
großen Schlitten holen.

Ab
und zu ist das gar nicht so einfach. Manche Kinder haben sich solch' schwere
und große Geschenke zu Weihnachten gewünscht, dass die Engelchen
sich mächtig anstrengen müssen, um sie in die Häuser zu
bekommen.

Die,Weihnachtsengel
schleichen leise ums Haus, um zu schauen, wie sie denn hinein gelangen
können.

Da
wird in jedes Fenster ganz heimlich hineingeschaut, um das Weihnachtszimmer zu
finden, wo der Tannenbaum steht.

Und
was sieht der Weihnachtsengel da? Drei Kinder sitzen ganz brav am Tisch und
spielen "Mensch ärgere dich nicht". Das ist prima, denkt der Engel. Dann
können wir ganz beruhigt die Geschenke ins Haus bringen.

Und
los gehts. Nun müssen sie nur noch eine geöffnete Tür finden.
Jeder Griff wird ausprobiert.

An
jeder Tür wird gelauscht..

Und
endlich . . . haben sie ein geöffnetes Fenster gefunden. Rasch fliegen sie
hinein und verteilen alle Geschenke unter dem herrlichen Tannenbaum.
Zünden noch die Lichter an. Und das kleinste Weihnachtsengelchen darf das
Weihnachtsglöckchen läuten. Flugs machen sie sich auf den Weg nach
Draußen. Sie hören noch im Wegfliegen, wie die kleine Celine zu
ihren Geschwistern sagt: "Habt' ihr eben auch die Weihnachtsglocke
gehört."

Und,
wie wunderbar strahlt der Weihnachtsbaum, als sie in das Zimmer
treten.

Wie
aus einem Munde hört man die Kinder rufen: "Danke liebes
Christkind"
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