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Das Christkind kommt
Bis zum
Horizont nur eine weiße Fläche Blumenwiesen seh' schon lange ich
nicht mehr Bedeckt mit dickem Eis, sind auch die kleinen Bäche Die
Bäume steh'n im Garten, von Laub und Früchten leer Kein
Vogel zwitschert mehr, ich seh' auch keinen fliegen Sind lange schon weit
fort, vergnügen sich im Süden Stattdessen sieht man Schlitten,
mit vergnügten Kindern Vermissen keinen Sommer, sie lieben auch den
Winter Vor lauter Übermut, hört man sie jubeln, lachen
Beim Eislauf oder Rodeln, bei all so lust'gen Sachen Doch geht die Sonne
unter, geh'n alle dann nach Haus' Und ruh'n sich nach dem Essen, dann
erstmal tüchtig aus Die Nasen werden oft, in Büchern dann
gesteckt In Decken eingekuschelt ,mit Keksen eingedeckt Genießen
sie die Stunden, bis endlich ist's soweit Und sie sich freuen können,
auf fröhlich' Weihnachtszeit Und kommt der Tag der Tage, sind
alle schon bereit Man hört nur leises Flüstern kein Kind mehr,
das laut schreit Auf Zehenspitzen gehen, sie durch das Haus ganz sacht
Denn auch das Kleinste weiß jetzt, heut' ist die "Heil'ge Nacht"
Klingt erst das Weihnachtsglöckchen, hofft jedes kleine Kind Dass ihm
das liebe Christkind, auch ein Geschenk mit bringt Und geht sie endlich
auf, die Tür zum Weihnachtsraum Erstrahlt im Kerzenschein, vor ihm der
Weihnachtsbaum Entzücken macht sich breit, auf glücklichen
Gesichtern Die Augen strahlen hell, noch heller als die Lichter
Spielsachen, Bücher, Nascherei, für jedes Kind ist was dabei Ein
jedes wurde reich bedacht, Christkind . . . Das hast du gut gemacht!
copyright © Emilia
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