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Engelsgeschichte - Bildergeschichte |
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Das Postengelchen

Das Postengelchen wird vom
Christkind auf die Erde geschickt, um die vielen Wunschzettel der Kinder
einzusammeln. Sogleich macht es sich auf den Weg und fliegt als erstes, zu
einem ganz kleines Dorf in den Vogelsberg. |
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Alles
ist hier tief verschneit, wie es sich für einen richtigen Winter
gehört. Als das Engelchen auf die Erde kommt, schaut es sich um. "Ach,
was sieht das hier alles so wunderhübsch aus." Wie mit Puderzucker
bestreut :
Sind die großen Tannenbäume

Auch die
roten Hagebutten

Und die Vogelhäuschen
Der
Postengel macht sich auf, zum ersten Haus in dem Kinder wohnen. Auch dieses
liegt tief verschneit.
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Es
schleicht langsam um das Haus herum und geht in den Garten. Es fängt an zu
schneien. Das Engelchen genießt es, wenn die Schneeflöcken auf der
Nase kitzeln.

Und
es geht weiter, um den Hauseingang zu finden. Hoffentlich sieht mich
keiner.
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Was
war denn das? Ich glaube ich habe da etwas gehört! Die Kinder werden doch
jetzt wohl nicht zum Spielen in den Garten kommen? Hoffentlich sehen sie mich
nicht. Ich versteck mich mal rasch hinter diesem Baum.

Na,
Gott sei gedankt. Für Kinder war das Geräusch doch zu leise. Ich
glaube das war ein kleines Tierchen. Es hat sich da unter dem Baum versteckt.
Mal schaun, ob ich es darunter herauslocken kann.

Ach
Kinder, guckt euch doch mal diesen putzigen Piepmatz an. Hat mich doch der
kleine Wicht so erschreckt.

Ich
werde ihn mir mal auf die Hand setzen, ihr glaubt mir nicht . . . ihr
könnt' das vielleicht nicht aber Engelchen können das. Vor Postengel
haben die Vöglein so gar keine Angst. Nun müsst ihr doch ein wenig
staunen oder?

So,
nun muss ich aber weiter. Wo war denn nur nochmal der Hauseingang, letztes Jahr
habe ich ihn doch auch auf Anhieb gefunden. Da legen die Kinder immer ihre
Wunschzettel ab, deswegen bin ich ja hier. Erst einmal gaaanz genau
überlegen.

Ach
ja, jetzt fällt es mir wieder ein, ich muss hier lang.

Nein,
hier ging es auch nicht zur Tür. Ich kann auch nicht um das ganze Haus
laufen, da ja auch die Kinder immer mal aus dem Fenster schauen. Was mache ich
denn nur, . . . nun gut, da muss ich mal das Chrsitkind fragen. Liebstes
Christkind, ich möchte doch gar zu gerne die Wunschzettel der Kinder hier
aus diesem Haus einsammeln aber ich finde die Türe nicht, zeig mir doch
bitte den Weg.

Hallo
mein kleines Schwesterlein , das Christkind hat zur Weihnachtszeit doch
mächtig viel zu tun. Das kannst du nicht einfach rufen. Aber ich liege
hier oben im Himmel und beobachte dich schon eine ganze Weile. Ich war vor
Jahren auch mal in diesem Haus und musste die Wunschzettel abholen. Und der
kleine Manuel, der Junge der da wohnt, hat mich beim Davonfliegen mal gesehen.
Sei auf der Hut, die Kinder warten sicherlich schon auf dich, weil sie doch gar
so neugierig sind und auch mal einen richtigen Postengel beim Postabholen sehen
wollen.
Du musst nochmal durch den Garten und hinten bei der Blautanne
vorbei, dann findest du den Eingang. Viel Glück

Och,
wie sieht das Bäumchen schnuggelig aus, dass stand aber letztes Jahr noch
nicht hier.

Also
sowas, Schwesterherzchen wie kannst du dir denn so lange die Bäume im
Garten anschaun, dich erwischt noch eine Kind. Warte . . . ich glaube sie
kommen schon, schnell versteck dich ganz flink hinter dem grünen Baum
da.

Oweia,
das war aber knapp. Die Kinder wollen Schlitten fahren. Alle kommen sie in den
Garten, um ihre Schlitten zu holen.

Schwesterherz,
sind sie alle weg, kann ich wieder rauskommen?

Manno
manno man, ich werde hier schon ganz zappelig, jetzt seh' mal bitte zu, dass du
fertig wirst. Du hast heute noch von 5 Familien die Post abzuholen.

Ha,
hier bin ich genau richtig. Ich sehe die Eingangstür. Vor der
Eingangstür sind zwei große Blumenkübel und was guckt da
heraus? . . . Ein wunderschöner Wunschzettel. Na Kinder, hab' ich das
nicht toll hinbekommen? Dann legt mal schnell eure Wunschzettel raus,
vielleicht komme ich schon morgen zu euch.

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